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Die Quitte

Die Quitte

Die Quitte verdankt ihren Namen der griechischen Stadt Kydonia (heute Chania) im Nordwesten der Insel Kreta. Die kleinen, knorrigen, holzigen Quitten-Bäume werden etwa drei bis vier Meter hoch und haben einfache ovale, auf der Unterseite behaarte Blätter. Die Quitte treibt von Mai bis Juni weisse bis zartrosa Blüten. Je nach Sorte (es gibt über 200) sind die Früchte apfel- oder birnenförmig und haben einen samtigen Belag, der sich leicht abreiben lässt. Erntezeit der reifen Früchte ist von September bis November. Die Quitte ist im Gegensatz zu den verwandten Kernobstgattungen Apfel und Birne roh ungeniessbar: Das Fruchtfleisch ist hart, säuerlich und holzig-herb. Erst gekocht wird die Quitte geniessbar und entfaltet ihr köstlich-duftendes Aroma. Die Quitte ist ausserdem eine Frucht mit grosser Heilkraft. Sie stärkt die Verdauung, hilft gegen Erkältungen und lindert Entzündungen der Haut. Sie unterstützt die Schleimhäute und macht sie resistenter gegen Allergene. Vor allem die Samen der Quitte werden in der Volksheilkunde eingesetzt. Die Quittenfrucht selber enthält viel Vitamin C, Kalium, Natrium, Zink, Eisen, Kupfer, Mangan und Fluor.
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Leider ist die Quitten in der Schweiz am verschwinden. Wurden (gemäss Fructus, der Vereinigung zur Förderung alter Obstsorten) 1951 im Schweizer Feldobstbau 113'000 Quittenbäume gezählt, waren es 1991 nur noch rund 50'000. 1989 trat die für das Kernobst gefährliche Bakterienkrankheit Feuerbrand erstmals in der Schweiz auf und die feuerbrandanfällige Quitte geriet als Infektionsherd für Apfel- und Birnbäume in Verruf. Als Folge davon reduzierte sich der Bestand nochmals dramatisch und die professionelle Produktion brach fast vollständig ein.