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Probiotika wirkt angstlösend

Probiotika wirkt angstlösend

Obwohl es viele nicht gerne zugeben, aber Schüchternheit und Sozialphobie sind in der Schweiz so weit verbreitet, dass man fast annehmen muss, dass sie in unseren Genen stecken.
Wie so oft in letzter Zeit hat man nun rausgefunden, dass unsere Psyche auch stark darauf reagiert, was wir essen. So kam eine Studie der Universität Maryland zum Schluss, dass fermentierte Lebensmittel, wie Sauerkraut, Joghurt oder Kimchi, massgeblich dazu beitragen die Symptome einer sozialen Phobie zu lindern.
Jahrzehnte lang ging man davon aus, dass unser Seelenzustand eine Auswirkung auf unser Innenleben hat: Missstimmungen können Verdauungsprobleme verursachen, Depressionen haben einen direkten Impact auf unser Appetit. Erst jetzt beginnt man aber auch zu erkennen, dass der Hirn-Magen-Weg keine Einbahnstrasse ist. Nicht nur unsere Psyche beeinflusst unsere Verdauung, auch umgekehrt bestimmen die Billionen Bakterien in unserem Verdauungstrakt, wie wir uns fühlen. Forscherinnen haben nun bei Mäusen entdeckt, dass Probiotika, die in fermentierten Lebensmittel vorkommen, die Produktion von y-Aminobuttersäure steigert – ein Neurotransmitter, der den gleichen Effekt wie angstlösende Medikamente hat.

Für eine Untersuchung befragten Wissenschaftlerinnen rund 700 Studentinnen zu der Menge an fermentierten Lebensmitteln, die sie in den vorangegangenen 30 Tagen gegessen hatten. Die Analyse der Ergebnisse ergab: Je mehr fermentierte Lebensmittel die Studenten zu sich genommen hatten, desto weniger Symptome einer sozialen Phobie (Angst vor dem Kontakt mit fremden Menschen) zeigten sie. Am grössten war der Effekt bei Menschen, die ein erhöhtes Risiko hatten, eine soziale Phobie zu entwickeln – dieses Risiko wurde durch spezielle Tests ermittelt.
„Es ist wahrscheinlich, dass die Probiotika in den fermentierten Lebensmitteln die Darmumgebung positiv verändern – Veränderungen im Darm wiederum beeinflussen soziale Ängste“, sagt Professor Matthew Hilimire, einer der Studienautoren. „Ich finde es absolut faszinierend, dass die Mikroorganismen im Darm sich auf den Geist auswirken können.“
 
(Quelle: National Geographic)